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Datum Verantwortlich Thema/Schwerpunkt
24.05.2012 Martin Wyss I fought the law - Musik zum politischen Alltag
31.05.2012 Pjotr Müller Bastard Pop (feat. Mrs. T)
07.06.2012 Steven Götz Braun, äh Bronze
14.06.2012 Michael Abplanalp 80er Jahre Teil 2: Hach, war das eine schöne Zeit (1984-89)
Zeit: 22:00 - 23:00 (oder etwas länger...)
Die Playlist kann jeweils direkt nach der Sendung abgerufen werden. Der Live-Stream und die Hördatei (Podcast) sind am Tag nach der Sendung verfügbar. Beides unter Die Sendungen.

News

Musik-Tipp von Steven, Mai 2012
A+E von Graham Coxon
Blur fand ich zwar immer recht originell, aber gepackt haben sie mich nie. Am besten gefallen haben mir immer die ungewöhnlichen Gitarrenparts. Jetzt weiss ich, wer dahinter steckt!
Graham Coxon hat soeben seine achte (!) Soloplatte herausgegeben. Die kracht, scheppert und wummert hemmungslos und ohne Rücksicht auf radiotaugliche Hörgewohnheiten. Wirklich spannend und für mich die Essenz von dem, was gut war an Blur. Also doch nicht Damon Albarn…
Musik-Tipp 11/2011 von Jürg Minger
Mastodon - The Hunter
An Mastodon aus Atlanta, Georgia, USA scheiden sich die Geister seit je her. Einerseits kann das bärtige Quartett auf eine eingeschworende Fangemeinde einschliesslich des Schreibenden zählen, andererseits verlassen Erschrockene anlässlich ihrer Festivalauftritte fluchtartig die Halle (so geschehen am diesjährigen Sonisphere in Basel), und in einem Musikmagazin war kürzlich zu lesen, das Quartett sei die überbewertetste Band auf dem Planeten. Wie auch immer: Mit ihrem 5. Album besinnen sich Mastodon auf ihre angestammten Qualitäten des ruppigen, aber virtuos gespielten Metals. Während noch auf dem letzten Album "Crack The Skye" die Progrock- und Seventies-Einflüsse dominierten, gibt es nun wieder Krach von der Basis, der an die Frühwerke "Leviathan" und "Blood Mountain" zurückerinnert, kürzere Songs und einprägsamere Melodien. Geblieben sind das grossartige musikalische Handwerk und das wunderschöne Cover-Artwork, das wie schon bei "Crack The Skye" besonders bei der mit einer sehenswerten DVD angereicherten Doppel-CD zum Ausdruck kommt. Anspieltipps: "Thickening", "The Sparrow".
Musik-Tipp von Michu, Oktober 2011
EMIKA
Die Tschechin EMIKA hat den grössten Teil ihres Lebens in Bristol verbracht, der Hauptstadt des Trip-Hop. Seither lebt sie in Berlin und hat dort andere Einflüsse aufgesogen (u.a. Techno). Ihre Musik ist eine Symbiose von Dubstep, Techno, Klassik, aber auch Pop. Man könnte auch sagen eine sehr schöne Wiederbelebung des Trip-Hop, transzendiert ins neue Jahrzehnt. Die Musik ist melancholisch, aber trotzdem oder gerade deshalb so schön. Vielleicht spiegelt sie im Moment einfach meine Gefühlslage am besten wieder. Das Debutalbum "EMIKA" ist gerade erschienen und wird in meiner Jahresliste sicher ganz vorne zu finden sein. Lasst euch also nicht vom katastrophalen Cover (besonders der Schriftzug!) abschrecken.

AKW-ADE
Das Ende der Atomkraft
Seit einigen Tagen ist der kleine Park vor dem Hauptsitz der BKW extrem belebt. Es wimmelt von bunten Zelten und gemütlichen Menschen, die sich gerne auf eine Diskussion zum Ende der Atomkraft einlassen. Täglich finden vor Ort Konzerte und Veranstaltungen statt. JedeR ist herzlich willkommen als Gast, Helfer oder Teilnehmer. Informationen zu den jeweiligen Anlässen findet ihr auf www.akw-ade.ch
Musik-Tipp von Pjotr: Arcade Fire: "The Suburbs"
Ein Meisterwerk zeichnet sich ab...
Die exzentrischen Multiinstrumentalisten um das "Frontpaar" Win Butler und Régine Chassagne liefern mit ihrem dritten Album ein musikalisch wie textlich in sich geschlossenes Rock-Kunstwerk ab, selten ist ein Konzeptalbum so gelungen! „The Suburbs“ ist eine desillusionierende Rückbesinnung auf Kindheitserinnerungen, mit der Melancholie des Heimkommens. Die Kanadier haben es geschafft, all ihre Stärken, vom melancholischen Folkrock über wilde, intensive Indie-Kracher bis hin zu orchestralen Ausflügen auf "The Suburbs" zu bündeln.
Die orchestrale Wucht des Vorgängeralbums „Neon Bible“ ist einem subtilen Minimalismus gewichen. Dicht und aufgeräumt, aber enorm vielseitig und mit einem funkensprühenden Facettenreichtum. 16 vielfältige Songs: hektische Rocker („Empty Room“, „Month of May“, „Ready to Start“), verträumt melancholische Midtempo-Nummern („Suburbs“, „Modern Man“, „Half Light I“), aber auch dynamischer Riff-Rock („City with no Children“) und bedrohliche Streicher-Arrangements („Rococo“). Refrains mit Inbrunst und emotionaler Intensität wechseln sich mit eingängigen Akkordfolgen ab, Mal verletzlich und schüchtern, dann wieder kraftvoll und hektisch.
Eine Platte ohne eigentliche Höhepunkte - oder eben mit 16 Höhenpunkten! Unbedingt mehrmals hören – die Platte wächst und wächst und wächst...



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